Wunderkammer Olbricht

Die Auswahl und Qualität der Objekte in der Wunderkammer Olbricht ist weltweit einzigartig. Mit ihren über 300 Exponaten aus Renaissance und Barock gehört sie zu einer der bedeutendsten Privatsammlungen ihrer Art.

Wunderkammern entstanden erstmals während Spätrenaissance und Barock und waren ein wichtiger früher Schritt in der Entwicklung des modernen Museums. Es waren private Sammlungsräume, in denen kostbare Kunstwerke (Artificialia), seltene Naturalien (Naturalia), wissenschaftliche Instrumente (Scientifica), Objekte aus fremden Welten (Exotica) und unerklärliche Dinge (Mirabilia) aufbewahrt wurden. Sie erzählen uns heute viel über die Weltanschauung wie auch den Wissensstand ihrer Zeit.

Unsere Wunderkammer erweckt diese Tradition in zwei Ausstellungsräumen zu neuem Leben und gibt gleichzeitig einen Einblick in die Vergangenheit. Heutige Besucher werden, wie ihre Vorfahren in der Zeit vom 16. Jahrhundert bis zum 19. Jahrhundert, von den kostbaren Kuriositäten ins Staunen versetzt – ob durch das Horn des sagenumwobenen Einhorns, das heute vom Kenner als Stoßzahn des Narwales entlarvt wird, einen lichtdurchfluteten Bernsteinspiegel, den Kokosnuss-Pokal aus dem Besitz Alexander von Humboldts, einen präparierten Riesenturako, oder durch Kabinettmöbel, die nur dem neugierigsten Betrachter ihre Geheimnisse offenbaren.

Eine Werkliste zur Wunderkammer Olbricht finden Sie hier.

Konzeption, Installation und Betreuung der Wunderkammer Olbricht erfolgt durch die Kunstkammer Georg Laue, München.

Indigenous Australia: Masterworks from the National Gallery of Australia

Indigenous Australia: Masterworks from the National Gallery of Australia

Mit „Indigenous Australia: Masterworks from the National Gallery of Australia“ präsentieren die National Gallery of Australia (NGA) und der me Collectors Room Berlin ab dem 17. November einen umfangreichen Einblick in die Welten der traditionellen und modernen Kunst der australischen UreinwohnerInnen zwischen dem frühen 19. Jahrhundert und der Gegenwart.

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